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Ottweiler Zeitung

Alarmübung 2002 im Sportheim Lautenbach

Am 12.06.2002 wurde um 19:12 über die digitalen Meldeempfänger des Löschbezirk Lautenbach Brandalarm ausgelöst. Erst im Gerätehaus angekommen erfuhren die Feuerwehrmänner den Einsatzort und den Hintergrund der Alarmierung.

Folgende Aufgabe wurde durch Oberlöschmeister Jörg Kolling an seine Kameraden gestellt:

Ein Tennisspieler bemerkte in den Umkleidekabinen des Sportheimes eine starke Rauchentwicklung wodurch sich 4 Personen nicht mehr retten konnten.

Diese Meldung wurde von der Kreisalarmzentrale Neunkirchen wie folgt an den Einsatzleiter im Gerätehaus Löschbezirksführer Karl Heinz Spelz weiter gegeben : „Vollbrand Sportheim Lautenbach 4 Personen vermisst.“

Der Einsatzleiten nahm die Einteilung der Fahrzeuge vor und um 19:19 rückten beide Fahrzeuge in voller Besetzung  (TSF/W 1/5 und LF8 1/8) aus. 8 Minuten nach Alarmierung  trafen beide Fahrzeuge am Übungsort ein.

Nach kurzer Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter wurde wie folgt vor gegangen :  

Die Besatzung des Einsatzleitfahrzeuges TSF/W übernimmt unter Einsatz der Pressluftatemgeräte die Suche nach den vermissten Personen. Das LF8 übernimmt die Wasserversorgung vom Weiher zum Sportplatz was immerhin eine zu verlegende B-Schlauchlänge von 500m (25 Schläuche a 20m und ca.16,4 kg = 328 kg ) bei 60m Höhenunterschied durch den Wald bedeutete. Um 19:23 (11 Minuten nach Alarmierung) beginnt der erste Trupp mit der Suche nach den vermissten Personen. Schon 10 Minuten später (19:33) waren alle Personen gerettet.

     

Nun wurde der Hochleistungslüfter des Löschbezirks Ottweiler eingesetzt. Die nun frei gewordenen Trupps des TFS/W begannen mit den Löscharbeiten am Objekt unter Nutzung des 500 l Tanks des Fahrzeuges. In dieser Zeit wurden von der Besatzung des LF8 alle vorhandenen Schläuche des Fahrzeugs verlegt . Das Fahrzeug nahm dann auf dem Weg zum Weiher weitere B-Schläuche auf. Bereits um 19:42 stand die Wasserversorgung und die Löscharbeiten konnten mit 2 C-Rohren beendet werden.

   

  

Die Kameraden des Löschbezirkes Lautenbach zeigten bei dieser Alarmübung das sie auch dieser schwierigen Aufgabe gewachsen waren und sich die zahlreichen und regelmäßigen Übungsbesuche aus zahlen.

Besonderer Dank an die Kameraden des Löschbezirk Ottweiler für die Bereitstellung des Hochleistungslüfters und der „Nebelmaschine“ die dieser Übung die Realitätsnähe vermittelte.

Des weiteren gilt der Dank Oberlöschmeister Jörg Kolling und Löschbezirksführer Karl Heinz Spelz für die Ausarbeitung dieser Alarmübung.